Ankündigung: 24.3.2014 19.30 Uhr Vortrag (2. Karlsruher Wochen gegen Rassismus)

AmaroKher- SchülerInnen und andere junge Menschen leben nachhaltige Solidarität

Veranstaltungort:
Freie Waldorfschule Karlsruhe, Neisser Straße 2, Karlsruhe 76139  Deutschland

Was treibt SchülerInnen und Schüler vor allem aus der Freien Waldorfschule Karlsruhe dazu an, sich gemeinsam mit Ehemaligen, Eltern und PädagogInnen bei den Roma in Kriva Palanka, Mazedonien zu engagieren? „Amaro Kher“ ( romanes/ dt: Unser Haus) ist als langfristiger nachhaltiger Prozess angelegt , getragen von der Idee, ein Problem an der Wurzel anzupacken und zwar so, dass aus den betroffenen Roma Beteiligte und Gestalter ihrer eigenen, zumeist sehr schwierigen Lebensbedingungen werden können. Nur dann wird es möglich sein, Menschen zum Bleiben an ihrem Ort zu motivieren und Perspektiven zu entwickeln.

Worum geht es im Einzelnen?
MIT, nicht nur FÜR die Roma: Da ging und geht es zunächst ganz praktisch darum, gemeinsam mit den Roma ein Gemeinschafts- und Bildungshauses zu bauen. In diesen Prozessen des gemeinsamen Planens, Organisierens und Bauens ist bereits das Erlebnis entstanden, dass mit Unterstützung von freiwilligen Helfern Manches entstehen kann, sogar eine Perspektive. Konflikte können bewältigt werden, wenn man Kompetenzen zur Bearbeitung entwickelt. Vertrauen entsteht, wenn kontinuierliche Unterstützung erfahrbar wird und die eigenen Bedürfnisse der Roma sich z.B. in der Konzeption des Bildungsangebotes im Gemeinschaftshaus wiederfinden, weil sie gemeinsam entwickelt wurden.

Die Art des Bauens:
Aus Wenigem viel machen, aus Altem Neues entstehen lassen unter möglichst ökologischen Aspekten, ist ein weiteres Prinzip, das hier nachhaltig angelegt ist, weil die hier erworbenen Kompetenzen für das eigene Lebensumfeld nutzbar werden können.

Baumeister und weitere Projektbeteiligte beschreiben Stationen des ersten Bauabschnittes mit all dem, was da erlebbar geworden ist und dem, was weiterhin möglich werden soll.