Archiv für den Monat: Dezember 2014

Oktober 2014: Werkzeug kann ab sofort geliehen werden

 

Nach der zweiten Bauphase im Sommer war die Werkzeugkammer fast leer, denn das zumeist aus den Beständen der Halfer stammende  Werkzeug musste wieder zurück nach Deutschland.
Durch großartige Werkzeugspenden, die die Herbstarbeitsgruppe um Simon und Lennart herbei geschafft hatte, stehen jetzt wichtige Dinge wie Bohr- und Schleifmaschinen wieder zur Verfügung – auch zum Verleihen. Das hat die Arbeitsstimmung enorm angehoben bei den Roma und aus dem Gefühl: „Wir können nichts machen, weil wir kein Werkzeug haben“…gut heraus gebracht.. Für den Verleihvorgang haben wir klare Regeln aufgestellt und Galip und Indit für diese Aufgabe bestimmt.

Vielen Dank an die Werkzeug-Spender.

Werkzeugverleih

 

Oktober 2014: Herbstferienaktion

Neben unserer Stützmauer, Terrassenabdichung und Heizungsaktion werden in den Herbstferien beispielsweise auch das Terrassengeschoss gereinigt und neue Regale gebaut. Die Feuchtigkeit hat ihren Tribut gefordert – wir beseitigen die entstandenen Schäden.

neues Regal

 

Oktober – Dezember 2014: Die Heizungen

Die Feuchtigkeit und das liebe Geld machen uns zu schaffen, außerdem haben wir gerade keine deutsche Helfergruppe vor Ort.

Wir treffen die Entscheidung, kein „zusätzliches“ Geld für die Trocknung auszugeben, sondern einen Teil der eigentlich erst für 2015 auf dem Plan stehenden Heizkörper schon jetzt zu kaufen und zu installieren und damit unser letztes momentan verfügbares Geld zu investieren.

David und Johannes fahren in den Herbstferien nach Thessaloniki, dort gibt es unsere Wunschheizungen. Die Heizungen wandern auf abenteuerlichen Wegen nach Kriva Palanka und kommen dort einige Wochen nach dem Kauf auch tatsächlich an.

Jetzt stehen sie erst mal unbefestigt in den feuchten Räumen, heizen ganz brav und können bei Bedarf genau dahin getragen werden ,wo wir sie am Dringendsten zur Trocknung brauchen.

Parallel dazu wird nun auch fleißig gelüftet – wir hoffen sehr damit die Feuchte endgültig aus dem Terrassengeschoss zu verbannen.

Heizung an der Wand

 

 

Oktober – Dezember 2014: Feuchtigkeit im Haus

Und das nächste Problem steht mit dem Einbruch der feuchten Jahreszeit vor der Tür: Die Baustelle ist noch feucht und muss trocknen, draußen ist es kühl und es regnet ständig. Überdies haben wir eine undichte Stelle im Bereich der Terrasse, durch die zusätzlich Feuchtigkeit in den neu fertiggestellten Innenraum dringt.

Eigentlich hatten wir gehofft mit dem zeitweisen Einsatz unserer zugegebenermaßen nicht besonders leistungsstarken, dafür aber kostengünstigen Radiatoren den Winter zu überstehen – bereits im September stellt sich das als ein Trugschluss heraus.

Eine Herausforderung, wenn man bedenkt, dass die deutschen Helfer eben abgereist sind und auch unser finanzielles Polster sehr dünn geworden ist.

Zuerst wird die Terrasse von den Roma gemeinsam mit Johannes abgedichtet, um weiteres Eindringen von Wasser zu verhindern, das hilft leider nicht genug. Eine weitere Schicht wird aufgebracht und am Übergang von Terrasse zu Treppe wird die Wand und die Treppe ebenfalls abgedichtet. Das scheint zumindest den Wassernachschub erst mal zu stoppen, jetzt setzt sich im Innenraum aber bereits der Schimmel fest und erst Pilze fangen an zu wachsen.

Eine Möglichkeit den Innenraum auszutrocknen muss gefunden werden – schnell und bezahlbar…

Abgedecktes Terassendach

 

.

 

September-November 2014: Die Stützmauer

Nachdem ein Erdrutsch am Ende des zweiten Bauabschnitts einen Teil des Hangs sowie des oben an das Grundstück angrenzenden Weges auf unser Grundstück „transportiert“ hatte, mussten wir uns überlegen, wie wir den Weg schnellstmöglich wieder befahrbar machen konnten und ein weitere Abrutschendes Hangs verhindern konnten.

Mit großem Arbeitseinsatz hat sich eine Gruppe von Roma gemeinsam mit Johannes daran gemacht, die Stützmauer zu bauen, mit dem Ziel noch vor den herbstlichen Regenfällen damit fertig zu sein.

Ende Dezember hat David das Werk jetzt auch fotografiert:

Sie steht und trotz dem Wetter. Klasse, dass auch Unerwartetes gemeistert wird. Das Ergebnis sieht ganz unspektakulär aus – in diesem Fall genau das, was erreicht werden sollte.

Arbeit am Hang

Stützmauer 2

Stützmauer von oben